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Marco Laner

Marco Laner

Organisationsentwicklung

Tel: 08031 301948
laner
@kvrosenheim.brk.de

Tegernseestr. 5
83022 Rosenheim

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Das komplexe Hilfeleistungssystem

Als von der Regierung der Bundesrepublik Deutschland sowie vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz anerkannte Nationale Rotkreuz-Gesellschaft erfüllt das Deutsche Rote Kreuz die in den Genfer Abkommen vom 12. August 1949 sowie der Zusatzprotokolle festgelegten Aufgaben. Gleichzeitig ist es unter Berufung auf Artikel 26 des I. Genfer Abkommens ermächtigt, unter Verantwortung der Bundesregierung im ständigen Sanitätsdienst der Bundeswehr mitzuwirken.
Diese Anerkennung ist Auftrag und Selbstverpflichtung zugleich, und das Potenzial des Roten Kreuzes, auch und gerade in Konfliktfällen mit Notsituationen besonderen Ausmaßes umzugehen, macht seine Besonderheit als Rotkreuzgesellschaft aus, wodurch es sich signifikant von anderen Hilfsorganisationen unterscheidet.

Unter dem ”Komplexen Hilfeleistungssystem” sind alle Planungen und Aktivitäten zu verstehen, die dazu beitragen, die vielseitigen Hilfeleistungen des DRK in einen Gesamtzusammenhang zu bringen und miteinander so zu verzahnen, dass eine effektive und am Bedarf orientierte Bewältigung von Schadenslagen aller Art ermöglicht wird.

Die Bereitschaften bilden mit über 600 Einsatzkräften das Rückgrat des Katastrophenschutzes.

Unsere Kernkompetenz: Schutz der Bevölkerung in Deutschland und in der ganzen Welt

Katastrophenregelkreis des DRK

Das Deutsche Rote Kreuz ist als freiwillige Hilfsgesellschaft tätig und erfüllt in Friedenszeiten ein breites Spektrum an humanitären Aufgaben im Zivil- und Katastrophenschutz sowie im Gesundheits- und Sozialwesen.
Zur Erfüllung seiner vielfältigen Aufgaben hat das Rote Kreuz in der Bundesrepublik Deutschland eine flächendeckende Struktur aufgebaut, die vom Bundesverband bei der Umsetzung der wesentlichen Ziele durch zentrale Maßnahmen und einheitliche Regelungen geführt, koordiniert und gefördert wird.
Der Kreisverband Rosenheim erfüllt diese Aufgaben für den Bereich der Stadt und des Landkreises Rosenheim. Dabei ist der Kreisverband eng mit den Nachbarverbänden und übergeordneten Verbandsstufen verzahnt.

Das Katastrophenmanagement des DRK

Das Rote Kreuz im Einsatz

Der Rettungsdienst ist eine der tragenden
Säulen des Bevölkerungsschutzes in Rosenheim

Die notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung wird durch den Rettungsdienst sichergestellt. Der BRK-Rettungsdienst im Bereich Rosenheim verfügt derzeit über rund 100 hauptamtliche Mitarbeiter. Zahlreiche Freiwillige Kräfte unterstützen das Rote Kreuz um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Landkreis Rosenheim rund um die Uhr sicher zu stellen.
Unterstützend zum Rettungdienst ist die qualifizierte, rein medizinisch geprägte Hilfe auf örtlicher Ebene durch speziell ausgebildete und ausgerüstete "Helfer vor Ort". Sie übernehmen bis zum Eintreffen des regulär zuständigen Rettungsdienstes lebensrettende Sofortmaßnahmen.
Berg- und Wasserrettung sind ergänzende, rettungs- und sanitätsdienstlich geprägte Elemente mit Spezialisierung für besondere Gefahren- und Schadenslagen. Der Kreisverband Rosenheim ist hier mit Wasserwacht und Bergwacht stark engagiert. Die Schnell-Einsatz-Gruppen der Bereitschaften ergänzen den Rettungsdienst in besonderen Schadenslagen.
Der Sanitätsdienst umfasst im weitesten Sinne alle nicht dem Rettungsdienst direkt zugeordneten bzw. ihn ergänzenden Aufgaben der Rettung von Menschenleben, Erstversorgung von Verletzten und erkrankten Personen, erste ärztliche Maßnahmen und medizinische Betreuung sowie des fachgerechten Transports von Verletzten und Kranken.
Auftrag des Betreuungsdienstes ist, Menschen, die von Schadensereignissen betroffen sind, jedoch keiner sofortigen akutmedizinischenBehandlung bedürfen, Hilfe anzubieten, um die Folgen des Ereignisses bewältigen zu können und schnellstmöglich wieder zu normalen Lebensumständen zurückzukehren.

Der BRK-Kreisverband Rosenheim ist flächendeckend in Stadt und Landkreis Rosenheim vertreten. Die Schlagkräftigkeit des Verbandes ergibt sich aus den über 2600 ehrenamtlich Mitarbeitenden und knapp 250 hauptberuflichen Kräften. Das Ehrenamt ist in 5 Gemeinschaften organisiert: Bereitschaften, Bergwacht, Jugendrotkreuz, Wasserwacht sowie die Wohlfahrts- und Sozialarbeit. Hand in Hand arbeiten Ehren- und Hauptamt im komplexen Hilfeleistungssystem zusammen: für den optimalen Schutz der Bevölkerung.

Krisen- und Katastrophenmanagementsystem

Ein wichtiges Element zur Krisenbewältigung im Roten Kreuz ist das Krisen- und Katastrophenmanagementsystem. Es wird interdisziplinär besetzt und nimmt Einfluss auf die Vorbereitung auf Katastrophen sowie ihren Einsatz bei Katastrophen. Bei Eintritt von Katastrophen wird das Katastrophenmanagementsystem nach Bedarf in permanente Einsatzstäbe übergeleitet und begleitet die Hilfeleistungen administrativ-organisatorisch. Es hält ständigen Kontakt zu den behördlichen Lagezentren und Führungsstäben. Das BRK bezieht dabei alle zur Verfügung stehenden Ressourcen des Katastrophenschutzes, des Rettungsdienstes, des Suchdienstes, sowie der Gesundheits- und Sozialeinrichtungen zur Bewältigung von Katastrophen im Inland ein.
Für Standardlagen wie Hochwasser, Pandemie und lang andauernder Stromausfall mit ihren Folgen sind Handlungsabläufe definiert. Ein Training u.a. der Einsatzstäbe sichert die Einsatzbereitschaft aller Komponenten.
Das Katastrophenmanagementsystem ist für die Nachbereitung und umfassende Auswertung von Übungen und Einsätzen zuständig. Dies dient zum einen der Sicherung der Handlungskompetenz der eingesetzten Komponenten sowie der Evaluation der eigenen Leistungsfähigkeit.
Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Erhöhung der Widerstandsfähigkeit in Extremsituationen („Resilienz“) gelegt. Hier sind die Zivilbevölkerung als auch die eigenen kritischen Infrastrukturen maßgebend.